Der Ofterschwanger Ortsteil Hüttenberg
liegt 800 - 1000 m hoch auf einem kleinen Plateau über dem Illertal.
Nicht weit von hier richtete der Emmentaler Käsepionier vor 170 Jahren
die erste Allgäuer Käseküche ein.
Der Senn und Molkereimeister Josef, der hier mit seinen zwei Mitarbeitern
die von elf Bergbauern angelieferte Milch verarbeitet und verkauft,
identifiziert sich vorbehaltlos sowohl mit den hohen Zielsetzungen
seiner "Lieferanten", als auch mit den Ansprüchen
seiner Kunden
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Das Allgäu war und
ist die größte Käseküche Deutschlands. Aber nur nur 4% der
Käseproduktion kommen von Bergsennereien, alles andere wird im
Tal produziert, wo der Trend zur industriellen
Molkereitechnologie geht. Wer Naturkost bzw. Rohmilchprodukte
herstellen will, muss auf Methoden wie pasteurisieren,
sterilisieren und ultrahocherhitzen verzichten. Dafür braucht
man allerdings eine Milchqualität, deren Reinheitsgrad ganz
besonderen Anforderungen genügen muss. |
| Solche Maßstäbe
können aber nur erreicht werden, wenn sich die gesamte
Produktionskette an diesem Ziel ausrichtet. Und deshalb haben
sich die Bergbauern der Sennerei Hüttenberg, die sich schon 1892
zu einer Genossenschaft zusammenfanden, zu folgenden Grundsätzen
verpflichtet: |
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- Wir züchten keine sensiblen Hochleistungsrinder, sondern
nur gesundes, gutmütiges Allgäuer Braunvieh...
- Wir legen
unser Jungvieh "nicht an die Kette" sondern schicken sie zur
Sommerfrische auf hochgelegenes Alpgelände (1000-1500 m)...
- Wir setzen für das Wachstum
unserer Bergwiesen keinerlei chemische Mittel ein, sondern
belassen es beim eigenen Stalldung ...
- Wir geben unseren Kühen nur
rohfaserreiches Grundfutter und verzichten auf Zusatzwirkstoffe
wie Masthilfemittel, Antibiotika, Harnstoffe usw. Selbst Silage
kommt bei uns aus guten Gründen nicht in die Futtergänge ...
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Damit bieten wir
unserem Senn beste Voraussetzungen, aus der von uns
angelieferten Milch köstliche Rohmilchkäse herzustellen. |